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Brunnenbau - Brunnenbohrung

Tiefenbohrung zum Brunnenbau - in 70 m Tiefe wurde Wasser gefunden

Wasser ist Leben!

Wir sagen Ihnen, wo und wie tief Ihr Wasser sich befindet. Und wir bohren nach Wasser.

Bei dieser Brunnenbohrung wurde, wie von der Firma Fuchs garantiert, auf 70 Meter Tiefe Wasser gefunden.

Die Leistungen für den Brunnenbau:

  • Brunnenbohrung
  • Trinkwasserbohrung
  • Schlagbrunnen und Schachtbrunnen
  • Aufschlussbohrungen
  • Wasseraufbereitungsanlagen

Brunnenbohrung

Allgemeines über Bohrbrunnen bzw. Brunnenbohrungen

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedenen Bohrverfahren. Verrohrte Bohrverfahren  (verrohrte Bohrung) und unverrohrte Bohrverfahren (unverrohrte Bohrung).

Bei verrohrten Bohrungen übernehmen Stahlrohre die Sicherung der Bohrlochwandung, bei unverrohrten Bohrungen übernimmt diese Funktion eine Stützflüssigkeit  (Bentonit-Suspension).

Wozu werden Bohrbrunnen bzw. Brunnenbohrungen gemacht?

  • Brunnenbohrungen primär zur Trinkwassergewinnung (Tiefbrunnen)
  • Zur Nutzung einer Wasser-Wasser-Wärmepumpenanlage (Entnahme- und Schluckbrunnen)         
  • Bohrbrunnen zur Baugrunduntersuchung
  • Grundwasserpegeluntersuchung
  • Zur geschlossenen Wasserhaltung von Baugruben
Arteser

Verrohrte Bohrverfahren (verrohrte Bohrung): Diese Bohrverfahren sind relativ einfach zu bewerkstelligen, da die Baukosten gegenüber unverrohrten Bohrungen geringer sind. Dieses Bohrverfahren genießt daher eine höhere Bedeutung.

Beim verrohrten Bohrverfahren unterscheiden wir wieder zwischen der Trockenbohrung und der Seilkernbohrung.

Bei der Trockenbohrung bringt das Bohrgerät ein Stahlrohr durch drehende Bewegungen oder Vibration in den Baugrund ein. Anschließend kann mit der Kernräumung, also dem Entnehmen des Bohrgutes aus dem Rohr, begonnen werden. Dafür verwenden wir folgende Werkzeuge:

  • Schlagwerkzeug und Freifallwerkzeuge
  • Drehende Trockenbohrwerkzeuge (angetrieben durch Gestänge)

Drehende Bohrwerkzeuge können nur in bindigen Böden (Lehm, Ton) eingesetzt werden.

Bei der Seilkernbohrung wird das Bohrgut möglichst unbeschadet aus der Bohrkrone entnommen und für die Baugrunduntersuchung verwendet. Dieses Bohrverfahren wird primär im Steinbruch angewendet, da man feststellen will, welche Art von Fels abgebaut werden kann. 

Bei der Seilkernbohrung wird keine Spülung verwendet, mit Ausnahme zur Werkzeugkühlung, da sonst die Zusammensetzung des Bohrgutes verändert wird. Gebohrt wird mit speziellem Gestänge, an dem eine Bohrkrone angeschraubt ist. Die Bohrkorne ist meist mit Hartmetall oder Diamanten besetzt.      

Arteser

Unverrohrte Bohrverfahren (unverrohrte Bohrung):
Das unverrohrte Bohrverfahren benötigt eine Stützflüssigkeit (z.B. Bentonit-Suspension), welche
den Einsturz des Bohrloches verhindert. Beim unverrohrten Bohrverfahren unterscheiden wir
zwischen fünf Bohrverfahren:    

  • Imlochhammer-Bohrung -  bei Brunnenbohrung und Erdwärmebohrung im Festgestein 
  • Spülbohrung - es gibt die direkte Spülbohrung und indirekte Spülbohrung
    Hauptaugenmerk einer Spülbohrung: Das Bohrloch wird nur auf den ersten Metern verrohrt
    und der Rest des Bohrloches wird mit der Spülflüssigkeit, welche einen Überdruck erzeugt, gehalten.    
  • Lufthebebohrung -  das klassische Bohrverfahren: Luft wird über ein doppelwandiges  
    Gestänge, am Ende mit Luft-Einlässen versehen, direkt über den Meißel gepresst.
    Da Luft leichter als Wasser ist, wird die Spülung samt Bohrgut nach oben gepresst.
  • Saugbohrung - wie der Name schon sagt, wird bei diesem Bohrverfahren Flüssigkeit
    angesaugt.
  • Saug-Strahlbohrung